Für alles Mögliche ist Geld da, aber für den Bürger nicht!

Gerne möchte ich alle Bürger informieren, was ich am eigenen Leib erlebt habe.

Am 29. April 2018 9:55 Uhr, stürzte ich während einer Radtour nach xxxxxxxxxxx, auf Grund eines Schlagloches im Lenzbauerweg in Richtung Schwabenstraße so von meinem Fahrrad, daß ich mich überschlug, dabei verletzte und mein Fahrrad nun derart beschädigt ist.

Nach meinem Schreiben an die zuständige Gemeinde bezüglich meines Fahrradunfalls meldete, sollte ich mich nach langem hin- und her an die Bayerischer Versicherungskammer wenden. Nachdem ich diese Versicherungskammer angeschrieben hatte und den Sachverhalt erklärte, wurde mein Schadensanspruch so nach dem Motto „zu dumm um Fahrrad zu fahren“ abgelehnt.

Wir Bürger zahlen eine nicht unerhebliche Menge an Steuern, wobei wir mit an der Spitze Europas mit 49,5% stehen. 47 Milliarden Euro zahlen die Autofahrer z.B. 2013 in die Staatskassen. Fünf Milliarden fließen in die Straßen, die sie benutzen. Mit den übrigen 42 Milliarden Euro finanziert der Bund alles Mögliche und wenn der Bürger auf den maroden Straßen zu Schaden kommt, kann er auch noch seinen Schaden selbst bezahlen.
Dieses Fiese Spiel kann jeder erleben, der einmal einen Schadensanspruch stellt.

Grundsätzlich muss sich der Straßenbenutzer den gegebenen Verhältnissen anpassen und die Wege so hinnehmen, wie sie sich ihm erkennbar darbieten.
Der Verkehrssicherungspflichtige muss in geeigneter und objektiv zumutbarer Weise alle, aber auch nur diejenigen Gefahren ausräumen und/oder erforderlichenfalls vor ihnen warnen, die für den die erforderliche Eigensorgfalt walten lassenden Benutzer nicht erkennbar sind und auf die er sich nicht einzurichten vermag."

Meines Erachtens war die Gefahr für mich nicht erkennbar, da die Teerdecke des  Wirtschaftsweges ca. 2-3cm höher lag als die normale Fahrbahn, so daß ich die tiefen Löcher nicht rechtzeitig erkannte. Außerdem hatte ich der Versicherung angeboten die Stelle vor Ort zu begutachten, was sie leider ausschloss und  lieber am Schreibtisch die Begutachtung vollzog.

Da frage ich mich doch als Bürger und Steuerzahler, ob diese Ablehnungen der Versicherung nicht System hat, berechtigte Forderungen im Vorfeld abzuschmettern.

 

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